Kristall Torte – Geode Cake

Meine Oma hatte ihren 80 Geburtstag.
Ehrensache das sie eine Torte von mir bekommt. Ich habe schon lange darauf hingeplant und auch lange überlegt, mit was ich ihr Freude machen kann.

Zu ihrem 75 Geburtstag bekam sie eine Würfelbretttorte und zum 80iger meiner Großtante gab es eine Würfeltorte. Die Beiden spielen leidenschaftlich gern oder doch schon fast besessen Würfelpoker. Also fiel das Thema somit flach.

Aber wenn man sich im Haus meiner Oma umsieht, fallen einem sofort die vielen Edelsteine auf, die sie sammelt. Genauso bastelt sie gerne Ketten daraus.
Und da er jetzt sowieso im Trend liegt und ich ihn immer schon gerne ausprobieren wollte, ist es ein Geode Cake geworden.

Da diese Torten auf mich ein bisschen streng wirken, habe ich das ganze mit dem Kristall in Herzform und den Zuckertulpen aufgelockert.

Ich hab dieses Mal auch wieder ein kleines Making Off für euch:

Die Kristalle, also der in der Torte, sowie auch der Topper bestehen aus weißen Kandiszucker, den ich eingefärbt habe. Man sollte ihn schon einige Zeit vorher einfärben, er benötigt Zeit zum trocknen.
Zum Färben könnt ihr ganz normale Lebensmittelfarbe verwenden. Ich habe Purple von PME verwendet. Ihr könnt aber jeder beliebige Farbe verwenden.
Man löst die Farbe in etwas Wodka auf und rührt darin den Kandiszucker. Der nimmt die Farbe an. Dann einfach auf einem Backpapier ausbreiten und trocknen lassen. Für die Kristalle benötigt man verschiedene Farbtöne.

Wenn der Kandis getrocknet ist, könnt ihr euch an den Topper machen.
Dafür benötigt ihr ganz kleine Kandis-Stückchen, Isomalt und Goldfarbe. Ich habe den Topper mit meiner üblichen Isomalt-Topper-Methode hergestellt. Die Anleitung dazu gibt es hier!

Hier noch ein paar Bilder dazu!

Den unteren Stock habe ich mit der Marmorier-Methode eingefärbt (dazu gibt es bereits etliche Tutorials, einfach mal googeln) und einige Akzenten mit Goldfarbe gesetzt. Die Torte ist übrigens ca. 10 cm hoch und hat einen Durchmesser von 24 cm.

Der zweite Stock ist ca. 18 cm hoch und hat einen Durchmesser von ca. 16 cm.
Die Torte muss sehr hoch sein, damit das Herz gut zur Geltung kommt.

Das Herz habe ich ausgehöhlt und mit weißer Ganache bestrichen. Die Kristalle (auch hier wieder möglichst Kleine verwenden) werden, im Farbverlauf dunkel – hell, von der Mitte heraus, in die Ganache geklebt. Dabei darauf achten, das sie auch ziemlich gleich hervorstehen, also nicht den Einen tief eindrücken und der Nächste steht 2 cm hervor. Ich hoffe ihr wisst was ich meine….

Bevor man an die Reihe mit ganz hellen bzw. weißen Kristallen kommt, pudert man die Ganache mit weißer Puderfarbe und ganz am Rand mit grauer Puderfarbe ab. Damit erstens, die doch etwas gelbliche Ganache nicht durchscheint, und zweitens, es wie ein richtiger Stein wirkt.

Zum Schluss wird das Herz noch mit Blattgold umrandet. Dafür den Fondant mit einem feuchten Küchentuch anfeuchten und das Blattgold, das noch am Papier klebt vorsichtig, anbringen. Mit einem trockenen Pinsel noch etwas festtupfen.
Passt auf das ihr das Blattgold nicht mit den Fingern berührt, es bleibt sofort kleben.

Nun werden die Torten zusammengefügt und mit dem Topper und den Tulpen dekoriert.

Die Tulpen habe ich nach Anleitung von Caros Zuckerzauber hergestellt! Und sie sehen übrigens viel einfacher aus als sie sind. Was habe ich geflucht…..
Schaut mal vorbei bei Caro, sie hat ganz tolle Anleitungen für Zuckerblumen.

Meine Oma hat sich riesig gefreut über die Torte und somit bin ich mehr als zufrieden damit! Ich hoffe sie gefällt euch genauso gut und ihr habt Freude mit der kleinen Anleitung!

Categories: Torten

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.