Anleitung Petit Fours

Anfang August hat ein befreundetes Paar geheiratet. Sie hatten eine Cakebar und viele Freunde beauftragt, diese zu befüllen.

Mein Beitrag dazu waren diese Petit Four, Cakepops und Mini-Donuts.

Ich habe die Gelegenheit genutzt und euch eine Anleitung dafür erstellt:

Was ihr benötigt:
– Biskuitböden ca. 1 cm hoch
– Marmelade nach Belieben
Fondant (keinen Rollfondant, es muss der handelsübliche zum Glasieren sein)
Lebensmittelfarbpaste
Pralinengabel
– runder Ausstecher (wenn Würfel gewünscht sind, einfach ausschneiden)

Anleitung (weiter unten mit Bildern):

  1. Als Erstes setzt ihr jeweils 2 Biskuitböden mit Marmelade zusammen. Dabei darauf achten das die gebackene Seite obenauf ist. Also die Seiten, von denen man das Backpapier abgezogen hat, werden mit Marmelade bestrichen. Das ist Wichtig, damit die Glasur schön eben wird.
    Außerdem sollten die Böden eine Gesamthöhe von 2 bis 2,5 cm nicht überschreiten, den je höher, umso schwieriger das Glasieren.
    Bei den Böden kann man ganz nach Geschmack varieren ob Normal oder mit Kakao, usw.
  2. Der Fondant wird im in einem Topf im Wasserbad zum Schmelzen gebracht. Das kann schon eine Weile dauern. Außerdem muss man immer wieder eine kleine Menge Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Sie sollte zähflüssig sein und schön vom Löffel ablaufen. Zu dick lässt sich nicht ordentlich glasieren und zu dünn deckt nicht ab. Da muss man ein wenig herumprobieren…
    In diesem Schritt wird der Fondant auch gleich wie gewünscht eingefärbt. Dafür am Besten Zahnstocher verwenden, damit kein Fondant in die Farbe gelangt.
  3. Inzwischen werden die Petit Fours ausgestochen bzw. zugeschnitten. Sie sollten ebenfalls nicht größer als 2 bis 2,5 cm sein.
    Solltet ihr euch für runde Petit Fours entscheiden, so lassen sich aus den Resten wunderbar Cakepops zubereiten. Es muss also nichts weggeworfen werden.
  4. Nun geht es ans Glasieren.
    Dafür legt man das Kuchenstücken auf eine Pralinengabel. Bitte legt euch Diese zu, mit einer normalen Gabel werdet ihr nicht glücklich. Alles bleibt kleben und man hat nur noch Einzelteile in der Hand. Ich spreche aus Erfahrung….
    Auch das hineinstechen in den Kuchen funktioniert mehr schlecht als recht…
    Nun einfach übergießen, etwas abklopfen und auf ein Backpapier setzen. Tipp: Nicht auf ein Kuchengitter setzen, der Fondant verklebt damit und ihr bekommt sie nie mehr heil ab.
    Sollte der Fondant noch etwas auf das Backpapier ablaufen, kann man die Ränder nach dem Trocknen einfach wegschneiden.
    Apropos Trocknen: Bitte nicht ungeduldig sein. Der Fondant wird nur langsam trocken, das kann einige Stunden, wenn nicht über Nacht dauern.
    Dann ist der aber fest, also keine Panik, wenn das nicht gleich, wie bei Schokolade funktioniert.
  5. Nun kommt der schönste Teil und ihr könnt nach herzenslust verzieren.
    Ich habe für meine einmal Streifen aus Zuckerguss aufgespritzt und eine kleine Rose aus Rollfondant daraufgesetzt und einmal die Initialen des Brautpaares aus Schokolade vorbereitet und aufgeklebt.
    Den letzten Schliff geben dann noch die kleinen Papierförmchen.

Hier nochmal alles in Bildern:

Ich wünsche euch viel Erfolg und Spass beim nachmachen!
Und nicht aufgeben, wenn es nicht gleich auf Anhieb funktioniert. Ich habe auch einige verhauen, das hat aber den Vorteil das man gleich kosten kann. Und keiner hats gemerkt!

Und Achtung, die kleinen Backwerke sind sehr süß! Wer das nicht mag, lässt lieber die Finger davon….
ANSONSTEN – Suchtgefahr!!!

Categories: Anleitungen

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